Ferienimmobilie Spanien

Was muss ich wissen bevor ich eine Ferienimmobilie in Spanien kaufe?

Viele Deutsche träumen von einem Haus in der Sonne. Der Trend zur Ferienimmobilie ist ungebrochen. Schätzungsweise haben bereits eine Million Deutsche den Traum einer Ferienimmobilie in Spanien zur Wirklichkeit gemacht. Aber wie rosig sieht die Wirklichkeit tatsächlich aus und welche Fallen können bei einem Hauskauf in Spanien auftreten?

Grundsätzlich gilt: erst informieren - dann kaufen! Lassen Sie sich nicht von dem guten Wein und der frischen Meeresluft den Kopf verdrehen!

Andere Länder - andere Sitten. Dies mussten schon viele Deutsche erfahren, die sich von der guten Urlaubslaune verleitet in einen Hauskauf an ihrem Lieblingsfereinort haben hinreißen lassen ohne sich über die spanischen Rechte und Steuern kundig gemacht zu machen. Wer glaubt, dass sich auch ausländische Notare um alles kümmern, kann schon hier bereits einen Fehler machen. In Spanien übernimmt der Notar nicht unbedingt eine Treuhänderfunktion wie in Deutschland.

Nach einem traumhaften zweiwöchigem Urlaub an der Costa del Sol gibt es Paare die freudig einen sogenannten vorläufigen Vertrag (so etwas gibt es übrigens nicht!) unterschreiben nachdem sie eine perfekt durchorganisierte Hausbesichtung von einem Makler angedreht bekommen haben. Es ist oft zu spät wenn Sie erst nach der Hausbesichtigung merken, daß das Haus nicht ihren Anspruchen entspricht und die Lage ihren Vorstellungen nach ebenfalls unvorteilhaft ist.

Es ist daher sehr wichtig nicht zu vergessen, daß Makler oder Agenturen nur ein Ziel vor Augen haben: den Verkauf so vieler Immobilien wie möglich. Ein Makler mit nur diesen genannten Interessen im Hinterkopf wird sich nicht um ihre persönlichen Vorlieben und Bedurfnisse kummern, sondern wird versuchen ihnen eine Immobilie mit den besten Verkaufskunsten anzudrehen. So könnte es sein, daß ihnen eventuelle bevorstehende Naturkatastrophen - wie überschwemmungen im Winter oder verstopfte Abflussrohre - vorenthalten werden und dies unangenehme überraschungen haben könnte.

Die Steuern einer Immobilie im Ausland sollten ebenfalls nicht unterschätzt werden. Auch wenn Sie ihre Ferienimmobilie in Spanien zur Eigennutzung gekauftt haben, so fällt trotzdem Einkommensteuer auf den neuenWohnwert. Zwar ist diese Steuer in den meisten Ländern nicht sehr hoch, jedoch entsteht eine Verpflichtung zur jährlichen Abgabe von Einkommensteuererklärungen im Ausland. Da man eventuell - allein schon wegender Sprachbarriere - das nicht allein bewerkstelligen kann, muss man sich vor Ort professionelle Unterstützung holen. Auch dies ist ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

Sie sollte auch ihre eigenen Nachforschungen machen um herauszufinden wie belebt die Gegend ist in der sie kaufen da manche Urlaubsorte ab Oktober sich in reine Geisterstädte verwandeln können. Fur eventuelle geplante Vermietungen kann sich das negativ auswirken, aber auch wenn Sie vorhaben in ihrem neuen Haus das ganze Jahr uber zu wohnen, ist es weniger schön auf einmal vollkommenm isoliert zu sein und auch Geschäfte können geschlossen sein.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

www.rdm.de

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