Krankenversicherungen Vergleich von Tarifen und Krankenkassenausstieg
Ein Wechsel in eine private Krankenversicherung ist durchaus möglich, wenn Sie zum Beispiel ihren Beruf gewechselt haben, Ihr Einkommen über der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze liegt oder wenn Sie vorher freiwillig in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert waren.
Die meisten gesetzlichen Krankenkassen haben eine vorgeschriebene Frist in der Sie kündigen können oder die besagt wie lange Sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse Mitglied bleiben müssen. Bei den meisten Krankenkassen beträgt die Mindestmitgliedschaft 18 Monate. Falls jedoch eine Beitragserhöhung eintgetreten ist, die Sie davon überzeugt hat, in eine private Krankenkasse zu wechseln, dann ist es auch möglich vor Ablauf der 18 monatigen Frist innerhalb von zwei Monaten zu kündigen.
Seit 2002 ist eine außerordentliche Kündigung aufgrund eines Arbeitgebewechsel nicht mehr möglich. Freiwillig Versicherte haben eine Frist von zwei Monaten zum Ende des Kalendermonates, in der sie ihre Mitgliedschaft kündigen können.
Der Wechsel von einer gesetzlichen Krankenkasse in eine andere gesetzliche Krankenkasse ist seit 1996 kein Problem mehr, da jedem Pflichtversicherten die Wahl eine Krankenkasse selbst überlassen ist.
Der Wechsel von einer gestzlichen Krankenkasse in eine private Krankenversicherung sollte trotz der Vorzüge, die eine private Krankenversicherung vorzuweisen hat, gut durchdacht werden. Hier geht es nicht nur um niedrigere Beitragssätze und die in vielen Websites angebotene Schnellvergleich hilft auch nicht immer. Eine sehr wichtige Frage, die Sie sich stellen sollten, ist wie der Kostenvergleich über die nächsten aussieht in Bezug auf ihr Gesundheitsrisiko.
Eine private Krankenversicherung bietet unendliche viele Vertragsvarianten, die alle gut überdacht werden sollten. Meistens ist ein Wechsel ohne professionelle Beratung gar nicht möglich und auch wenn Sie sich schon für eine bestimme private Krankenversicherung entschieden haben, bietet es sich trotzdem an, vorher eine ausführliche und kompetente Beratung in Anspruch zu nehmen. Eine Beratung ist das A und O einer privaten Versicherung. Vor einem Vertragsabschluß wird ihr gesundheitliches Profil gründlichst untersucht und in jede Kalkulation mit einbezogen.
Der Beitrag, den Sie in einer privaten Krankenversicherung zahen müssen, wird nach ihrem Gesundheitsrisiko berechnet und nicht nach ihrem Einkommen. Ihr Einkommen ist nur dann wichtig um sich für eine private Krankenversicherung zu "qualifizieren".
Vergessen Sie nicht: Wenn Sie in eine private Krankenkasse gewechselt haben, dann gibt es kein Zurück.
Lifestyle : Digitalkameras - Stiefel